BERICHT: DAY 3 - "GRENZEN!"

Spiegelglatt war das Wasser, als ich mit dem Sonnenaufgang aus meiner Koje rollte. Spontan gleite ich ins Wasser, ich meine, wenn ich schon mal wach bin. Es liegen fünf Schiffe in der großen Bucht, genug Platz für alle. Ich bin der einzige Mensch, der durch die Gegend dümpelt. Ich denke an einen Manöverschluck… um 6 Uhr morgens: Ich glaub, es hackt!

Ein paar Stunden später hat es dann auch wirklich gehackt, so nennt man das wohl in Seglerkreisen, wenn einem Wind und Wellen unbedingt Respekt einflößen wollen. Das schaffen die heute locker, und das war es dann wohl auch mit der Idee „die Segler“ zu sein. Wir sind nervös und machen ein paar eigenartige Dinge, zu schnell, zu unüberlegt – hektisch. „Mal angenommen, wir würden es schaffen Ruhe auszustrahlen, was würden wir tun?“ Der Coach wieder, mit einer seiner Fragen.

Sie hilft ein wenig und wir einigen uns alle darauf, dass wir einfach die Anweisungen des Skippers befolgen. S meint, wenn es im Job plötzlich streng wird, besinnt sie sich kurz darauf, was sie und