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SKiPAs EXCELLENCE: FLUCH ODER SEGEN - "STIMM MUSTER"


Unbestritten: die Kommunikation an Bord eines Segelschiffes ist das Um und Auf einer ausgezeichneten Crewperformance. Spätestens wenn es darum geht, aufeinander abgestimmt ein Manöver sicher zu meistern. Und damit meine ich noch nicht das An- oder Ablegen bei 20kn Seitenwind, nein bereits bei wesentlich leichteren Bedingungen werden Mankos deutlich sichtbar.

Dem Geschick des SKiPA und sich am Steg versammelten Helfern sei Dank, wird ein Manöver in den meisten Fällen gelingen – noproblem… oder doch?

Warum ist es so schwierig, wenn man doch vom gleichen spricht? Ein heißes Thema, weil man eben nicht immer vom gleichen spricht, obwohl man das gleiche meint! Dazu mehr in einem anderen Blogthema LINK>>


Hier geht es um eine weitere Dimension, die es manchen Crews beinahe unmöglich macht, eine freudvolle Erfahrung in einem Manöver zu machen: STIMM MUSTER Jeder hat wohl sein eigenes, unverkennbares Muster der Kommunikation, auch das ist ein Faktum das uns einzigartig macht, jedoch gibt es auch erkennbare und gelebte Gemeinsamkeiten, bzw. Unterschiede. Schon bei Crews in denen sich nur Männer befinden gibt es dabei gewaltige Differenzen, wenn dann noch gemischte Crews ihren Weg durch Wind und Wellen finden wollen, wird es oftmals noch schwieriger. Unverständnis, Frustration und schlechte Stimmung sind nicht selten das Ergebnis. Das muss nicht sein, das soll nicht sein und es darf auch eigentlich nicht sein – segeln ist viel zu schön, um darüber in Streit zu geraten.

Was hat es nun auf sich mit dem Thema STIMM MUSTER?


Grundsätzlich unterscheiden wir zwischen zwei Mustern, bezogen auf Stimmhöhe und Melodie:




Wirkung:

> sympathisch > nähe > nett > beziehungsfördernd


Wirkung:

> kompetent > distanzierrt > ansagend > statusfördernd

Wer welches Muster „unbewusst“ anwendet, kann viele unterschiedliche Gründe haben, und entsprechende Wirkung entfalten. Erwiesen ist auch, dass Frauen eher das wellenförmige Muster anwenden, und Männer eher das Kompetente sich angeeignet haben.

Nicht nur die Sprecher, sondern auch die Zuhörer sind auf diese Muster geeicht bzw. schnell eintrainiert. In wenigen Minuten nach dem ersten Kennenlernen ist die Sache gegessen, darauf sind wir alle konditioniert. Wann immer eine Person mit einem hauptsächlich sympathischen Sitmm Muster die Verantwortung am Schiffübernehmen darf, wird es für alle Beteiligten herausfordernd – bereits bei leichten bis moderaten Bedingungen. Bei stärkeren Winden und dementsprechend lauteren Umgebungslautstärken kippt dann dieses Muster oftmals in ein „Stressmuster“ was dann für Alle eher eine unangenehme Wirkung hat. Was das für die Performance bedeutet kann man sich gut vorstellen.


DIE GUTEN NACHRICHTEN: >Man kann das jeweilige, andere Muster sehr gut lernen und üben. > Auf Schiffen, wo dieses Phänomen Stimm Muster bekannt ist, kann auch die Crew den Umgang damit lernen.

> Auf SKiPA Schiffen ist das felxible Anwenden, einer der Erfolgsfaktoren, die bei einer „mixedcrew“ zu einem echten Mehrwert und einem gelungenen Erlebnis beitragen.

Wenn sich Frauen mehr dem kompetenten Stimm Muster öffnen und Männer das Sympathische öfters nutzen, dann wären alle Beteiligten sehr viel erfolgreicher im Miteinander, nicht nur beim Segeln, sondern in jedem anderen Kontext…

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